Fundraising aktuell

Kirchen können jetzt Messenger der Post nutzen

Kirchen nutzen Messengerdienst der Deutschen Post
Streng nach Datenschutzregeln: Kirchen-Mitarbeiter können jetzt über den Messenger der Post kommunizieren.

Die Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH (WGKD) hat mit der Deutschen Post einen deutschlandweiten Rahmenvertrag für die Nutzung von „SIMSme Business“ geschlossen. Sowohl die Einrichtungen aus Kirche, Caritas und Diakonie als auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können jetzt „SIMSme Business“ nutzen. Ihnen steht mit „SIMSme Business“ ein Messenger zur Verfügung, der die strengen Datenschutzkriterien der Kirchen in Deutschland erfüllt. Bei der Business-Version werden pro Monat und Nutzer drei Euro fällig. Die Testversion ist 30 Tage lang kostenlos. Zudem gibt es kundenindividuelle Sondertarife.

Strenge Anforderungen an den Datenschutz

„Die Kirchen stehen in der Mitte unserer Gesellschaft. Natürlich chatten die Mitarbeiter in Kindergärten, Pflegeheimen oder Krankenhäusern via Messenger. Mit SIMSme Business bieten wir all diesen Menschen jetzt die Möglichkeit, Messenger auch sicher für ihre Arbeit zu nutzen“, sagt Rainer Gritzka, Geschäftsführer der WGKD.

Gerade die beliebtesten Kurznachrichtendienste verstoßen häufig gegen den Datenschutz und dürfen daher im beruflichen Umfeld nicht genutzt werden. WhatsApp beispielsweise ist bereits seit mehr als einem Jahr für den Einsatz in kirchlichen Einrichtungen verboten. Der Deutsche Post Messenger „SIMSme Business“ ist hingegen sicher und erfüllt alle Kriterien, die Datenschutzbeauftragte der Kirchen in Deutschland verlangen. So müssen alle Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein. Der Messengerdienst darf Verbindungsdaten ausschließlich zum Zweck der Nachrichtenübertragung verwenden. Die werbliche Nutzung ist nicht erlaubt. Das Auslesen von Kontaktdaten Dritter durch den Messengeranbieter – beispielsweise über das Adressbuch des Smartphones – ist ausgeschlossen.

Nach Einschätzung von Michael Jacob, Datenschützer der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), erfüllt „SIMSme Business“ diese Anforderungen und eignet sich daher als Messenger für die kirchliche Nutzung. Und das sogar im Ausland. Laut Alexander Edenhofer, Pressesprecher der Deutschen Post DHL Group, kann der Messenger auch international genutzt werden: „So nutzen beispielsweise unsere Kollegen in Jordanien oder auch auf den Fiji Islands SIMSme Business. Die Datenschutzstandards von SIMSme Business sind weltweit identisch", erklärt Edenhofer.

Messenger nicht nur für Kirchen

„SIMSme Business“ wurde stringent auf die Erfüllung der vielfältigen datenschutzrechtlichen Vorschriften hin entwickelt. „Wir halten die Anforderungen der staatlichen Datenschutzbestimmungen und der geltenden kirchlichen Datenschutzgesetze genau ein“, sagt Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs Deutsche Post AG und verantwortlich für die Entwicklung von SIMSme. Damit ist der Messenger der vertrauenswürdige Kurznachrichtendienst nicht nur für die Kirchen, sondern auch für Unternehmen aller Größen und Einrichtungen des öffentlichen Sektors. Bereits über 350 Geschäfts- und Gewerbekunden sowie Institutionen nutzen ihn, überwiegend aus dem öffentlichen Sektor, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Dienstleistungs- und IT-Branche.

Text: PR/UNi
Foto: Pixabay/niekverlaan

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes

Mittel vom Bund – Kirchen können sich bewerben

Mit Mitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes sollen Kulturdenkmäler erhalten werden. Auch katholische Kirchen profitieren davon und können sich bewerben.

weiterlesen ...

Weniger Spenden für katholische und evangelische Kirche im Jahr 2018

Kirchliche Projekte nehmen weniger Spenden ein

Im letzten Jahr ging der Anteil für die Kirchen am Gesamtspendenvolumen gegenüber 2017 zurück. Das betrifft die katholische, aber auch die evangelische Kirche.

weiterlesen ...

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. weiterlesen ...