Fundraising aktuell

Mit Briefen und Beilagen zu vielen Spenden

Erfolgreiche Spendenaktion für die Dachsanierung der Kirche Reinbek im Bistum Hamburg
Dank Spenden bald wieder mit dichtem Dach - die Kirche Reinbek.

Wenn es durchs Kirchendach tropft, gibt es keine Alternative zur Dachsanierung. Die Kirche in Reinbek brachte dafür in kürzester Zeit eine hohe Spendensumme auf.

65 Jahre alt war das Dach der Herz-Jesukirche in Reinbek mittlerweile alt und leider in einem desolaten Zustand. Wenn es regnete mussten wir Wannen in der Größe von Kinderpools aufstellen" berichtete Rudolf Zahn der Bergedorfer Zeitung.Nach schwierigen verhandlungen einigte man sich mit dem Bistum auf die Übernahme von 40 Prozent der Kosten. Die restlichen 60 Prozent der Bausumme von 150.000 Euro musste die Gemeinde aus Spendenmitteln aufbringen. Das war allerdings schon einmal gelungen, als in Glinde, das ebenfalls zur Pfarrgemeinde "Seliger Nils Stensen" gehört 150.000 Euro durch den Förderverein gesammelt wurden.

Spendenbriefaktion gestartet

Im August 2017 startete die Spendenaktion für das neue Kirchendach der bekannten „weißen Kirche auf dem Berge“ unterstützt vom Verein zur Förderung von katholischen Gemeinden im Süden des Kreises Stormarn e.V. Ein erster Spendenbrief ging an etwa 4.000 Gemeindemitglieder und Bestandsspender. Durch eine intensive Presse und Öffentlichkeitsarbeit, ein Baustellenfest und vieles mehr konnte die Öffentlichkeit den Baufortschritt und die Fundraisingkampagne intensiv verfolgen. Über 20 Beiträge erschienen in lokalen Zeitungen..

Flyer mit Zahlschein in Lokalzeitung

Kurz vor Weihnachten erinnerte man die Empfänger des ersten Briefes, die bisher noch nicht gespendet hatten, noch mal postalisch. „Insgesamt kamen innerhalb von fünf Monaten über 80.000 Euro zusammen. Ein großer Erfolg des erfahrenen Organisationsteams, das erst durch die gute Verzahnung von Fundraising und intensiver Pressearbeit möglich wurde“, berichtet Jochen Schiel, der für das fundraisingbüro Hildesheim die Kampagne im Bistum Hamburg beriet. Ein Erfolg wurde darüber hinaus auch ein Flyer mit Zahlschein, der einer lokalen Zeitung in einer Auflage von 21.000 Exemplaren beigelegt wurde. So konnten Spender auch außerhalb der Kirchengemeinde gewonnen werden.

Bild:fundraisingbüro Hildesheim
Text: MD

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