Fundraising aktuell

Mittel vom Bund – Kirchen können sich bewerben

Sonderprogramm Denkmalschutz des Bundes
Auch die historische Fleiter-Orgel in der St-Magnus-Kirche Everswinkel konnte schon von der Förderung profitieren.

Die katholische Kirchengemeinde St. Magnus-St. Agatha im westfälischen Everswinkel kann sich über großzügige Fördergelder freuen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat 170 000 Euro für die Restaurierung der St.-Magnus-Kirche bewilligt. Außerdem kommen noch weitere 24 000 Euro hinzu, mit denen die historische Fleiter-Orgel (Foto) saniert werden soll.

Die Mittel kommen aus dem „Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII“ des Bundes. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker begründete die Entscheidung für den positiven Bescheid unter anderem damit, dass die Pfarrkirche einen der bedeutendsten spätgotischen Kunstschätze des Münsterlandes darstelle.

Bis zu 50 Prozent Zuschuss

Das Denkmalschutz-Sonderprogramm will Kulturdenkmäler sowie wertvolle Orgeln in Deutschland erhalten. Es stellt dafür finanzielle Hilfen bereit. Gefördert werden Kulturdenkmäler, die bereits unter Denkmalschutz stehen. Voraussetzung ist außerdem, dass die geplanten Maßnahmen, für die die Gelder beantragt werden, „der Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen“, wie es in den Förderkriterien heißt. Orgeln werden nur gefördert, wenn sie ebenfalls unter Denkmalschutz stehen oder Teil eines Denkmals sind.

Grundsätzlich beträgt der Zuschuss des Bundes bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Kirchen – oder andere Projektträger – müssen dem Projektantrag einen Kosten- und Finanzierungsplan beilegen. Zudem dürfen die Maßnahmen, die gefördert werden sollen, noch nicht begonnen haben oder sogar schon abgeschlossen sein.

Text: UNi
Foto: Heimatverein Everswinkel e.V.

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