Bistum Hamburg

Flüchtlingstag: mit Spendern im Gespräch

Kontakt zum Spender stärkt das Vertrauen. Das Bistum Hamburg lud seine Förderer zum "Flüchtlingstag" am 20. Mai 2017 zum Gespräch ein.
Erzbischof Dr. Stefan Heße im Gespräch beim Flüchtlingstag

Direkter Kontakt zum Spender stärkt das Vertrauen. Das Bistum Hamburg lud seine Förderer zum "Flüchtlingstag" am 20. Mai 2017 zum Gespräch ein.

Jede Fundraiserin und jeder Fundraiser weiß, dass das persönliche Gespräch mit dem Spender immer viel bewegen kann. Gabi Koy vom Fundraisingbüro im Erzbistum Hamburg nutzte die Chance des Flüchtlingstags am 20. Mai 2017 in Hamburg mit Bühnenprogramm, Workshops und Begegnungsmöglichkeiten, um gleich mit sehr vielen Förderinnen und Förderern in Kontakt zu kommen. Etwa 6.500 Menschen hatten mit Ihren Spenden über 700.000 Euro zusammengebracht, womit Flüchtlingsprojekte vor Ort unterstützt werden konnten. „Wir wollten den Spendern die Chance geben zu sehen, was aus den vielen Spenden für den Flüchtlingsfonds des Erzbistums Hamburg geworden ist und uns bedanken“, erläutert sie die Zielstellung. „Viele Projekte hatten nur durch diese finanzielle Unterstützung eine Chance.“

Motivierender Austausch

Deshalb wollte man die Spender auch einladen. Bereits mit der Spendenbescheinigung wurde ein „Save the Date“ an die Spender versandt. Etwa vier Wochen vor dem Flüchtlingstag verschickte das Bistum dann eine offizielle Einladung. Und viele nutzten offenbar dieses Angebot. „Ich bin auf viele Teilnehmer aktiv zugegangen und habe mit sehr vielen Spendern an unserem Stand sprechen können. Viele haben sich wirklich sehr über diese Einladung gefreut. Das waren unheimlich angenehme und auch motivierende Gespräche. Einige hatten ja überhaupt zum ersten mal an das Erzbistum gespendet. Ich kann nur empfehlen, die Spender so einzubeziehen“, erinnert sich Koy. Man müsse auch keine Angst haben, nicht richtig zu reagieren, meint Koy, wichtig sei es aber vorbereitet zu sein. Zum Beispiel empfiehlt es sich, zu wissen, wohin das Geld geflossen ist, um Auskunft geben zu können. Allerdings wurden die Zahlen kaum nachgefragt. „Es gab mir aber das Gefühl, sicher in die Gespräche gehen zu können“, so Koy.

Neue Spenden durch Einladung

Koy nutzte das Event auch für Feedback und Verbesserungen. Spezielle Rückantwortkarten wurden aber meist nur von Menschen ausgefüllt, mit denen Sie auch persönlich gesprochen hatte. Aufgrund der Einladung gingen sogar neue Spenden ein, obwohl man sich entschieden hatte keinen Überweisungsträger beizulegen und aktiv weiter um Spenden zu bitten. Mehr zum Flüchtlingsfond und eine Bildergalerie zum Flüchtlingstag ist auf der extra dafür eingerichteten Website zu finden.

Text: MD, Bild: Kathrin Erbe

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